Falls Sie gerade das Rad neu erfinden müssen...
Modernes Wissensmanagement nutzt effektive Werkzeuge, die Sie dringend in Ihren Projekten benötigen. In der Regel mangelt es auch nicht an den Voraussetzungen sie einzusetzen und viele haben schon ganze Mann-Monate darauf verschwendet, sich in immer neue Termin-Manager oder e-Mail-Klients einzuarbeiten. Und selbst wenn Ihr Sekretariat gut geführt wird, einige wenige Dinge kann ich Ihnen guten Gewissens empfehlen.
Terminplaner, Aufgabenliste, Telefonliste, Ereignis-, Notiz-, Nachrichten-, Urlaubs, und Dokumentenverwaltung erleichtern ungemein. Die solide Adressverwaltung hält die Daten im nutzerfreundlichen Access-Format, um z.B. in Word weiterverarbeitet werden können. Einfach anschauen (in der Einzelplatzversion sogar freeware!)
http://www.mhst.net/cuecards/index.html
CUEcards ist ein kostenloses 32-Bit-Anwendungsprogramm für Windows, das hierarchische Volltextdatenbanken verwaltet, d.h. eine sehr flexible Kombination aus Textverarbeitung und Datenbank. Die möglichen Anwendungsbereiche sind sehr vielfältig. Notizen aller Art, Karteikarten, Checklisten, Memos, persönliche Informationen oder Textbausteine, auf die man jederzeit komfortabel zugreifen möchte, werden strukturiert abgelegt.
Aus der Programmbeschreibung: “Das menschliche Gehirn unterteilt sich in eine rechte und eine linke Hälfte, beide mit ihren verschiedenen Eigenschaften. Darüber hinaus kann das Gehirn Informationen wahrnehmen und verarbeiten ohne das sofort ein System oder gar Ordnung erkennbar wäre. Dabei ist jedoch die Fähigkeit des Gehirns visuelle Informationen zu verarbeiten weitaus effizienter als unsere eigene Fähigkeit im täglichen Leben. Die alte, lineare Art des Denkens, wie des Lesens von links nach rechts, oder von oben nach unten, hat Probleme dabei Informationen zu organisieren, die von Augen, Ohren etc. ... wahrgenommen werden. Das Lesen eines Buches und das Verstehen desselben zum Beispiel, ist etwas völlig anderes als sich den Inhalt des Buches einfach nur als Sätze zu merken. Eine eigene Darstellung zu einem Thema zu verfassen bedeutet nicht, ein bereits existierendes Buch nur wiederzugeben, sondern es bedeutet die eigenen Gedanken zu beschreiben und in Sätze zu fassen. Deshalb ist es eine der wichtigsten, und gleichzeitig eingeschränktesten, Fähigkeiten Schlüsselwörter und/oder Schlüsselbegriffe zu erkennen, zu verstehen, und vor allem deren Beziehung zueinander zu analysieren.”
In der Praxis hat sich MindMapperPlus als eines der intuitiven Organisationstools bewiesen. Excellente web-Fähigkeit und die Möglichkeit verschiedene Planungskarten zu verknüpfen, machen es rasch unverzichtbar. Die Struktur dieser Webseite wurde z.B. mit MindMapper entworfen. Eine 30-Tage-Version läßt sich kostenlos laden.
Ein einfacher GANTT-ähnlicher Zeitstrahl läßt sich für kleinere Projekte ganz gut mit mindmapper erstellen. Komplexere Ressourcenverwaltung ist damit allerdings nicht möglich. Dafür braucht es dann openprj (siehe weiter unten).
Sie können sich die angesprochenen Programme direkt hier, natürlich werbefrei, vom Server herunterladen:

zur Idea!(R)Professional Version - 30Tage-Version hier lesen
Unverzichtbar außerdem
Acrobat Reader für alle Windows-Betriebssysteme - 47 MB
und falls der Rechner widererwarten mal lahmen sollte
Glary Utilities - 8,27 MB
ein pfiffiges Tool, mit dem schon mancher Rechner schier verzweifelnder Klienten relativ rasch wieder leistungsbereit wurde. Enthalten ist auch ein kleines Programm, mit dem die größten Speicherfresser auf der heimischen Festplatte angezeigt und nötigenfalls auch in die ewigen Datenabgründe geschickt werden können.
Bedenken Sie bei allem Wissensmanagement:
1.) Gewußt wo!
2.) Entscheide sofort: Trenne scharf zwischem Wichtigem und Unwichtigem.
(Ganz praktisch: Nehmen Sie z.B. einen Vorgang/Sache/Akte/Artikel etc. nur einmal (!) in die Hand!)
Warum? Das Prinzip der Evolution ist die Selektion, d.h. das nicht Notwendige muß vergessen werden. Sonst würden wir unseren Neocortex innerhalb kürzester Zeit randvoll mit Informationen packen und immer weiter mit Informationen bombardieren, bis die Speicherkapazität erschöpft wäre nach dem Motto Festplatte voll.
Neurobiologen gehen davon aus, dass wir die ungeheure Zahl von 20.000 Entscheidungen tagtäglich durch unser Gehirn verarbeiten lassen, wobei 40% des Gehirns mit der Vorbereitung von Entscheidungen und dem entsprechenden Monitoring der Konsequenzen befasst sind. Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass das Meiste, was wir tun, implizit, intuitiv und unbewusst geschieht:
1.) Die meisten Entscheidungen treffen wir, ohne dass wir etwas davon bemerken.
2.) Entscheidung ist immer bezogen auf eine Handlung (»Sagen, was man tut!«).
3.) Mit dieser Entscheidung wird das Resultat einer erfolgreichen Handlung vorweggenommen.
Der Entscheidungsprozess ist als Antizipation Teil des Erlebens und des Handelns. Um eine Entscheidung bewusst treffen zu können, müssen wir sie a) »im Bewusstsein« haben und es muß b) eine Wahl stattfinden können zwischen möglichen Alternativen. Wie gelingt das?
Die Ergebnisse der Neurobiologie legen den Schluss nahe, dass sich relativ exakt zu beschreibende Hirnarreale unterscheiden lassen für die Verarbeitung von Wahrnehmungen, Emotionen und Denkprozessen. Es gibt eine Trennung zwischen den Inhaltsfunktionen (das, was ich gerade wahrnehme) und den logistischen Funktionen des Gehirns (wie die Wahrnehmung repräsentiert wird) in den Denkprozessen.
Wir verfügen folglich in den Denkprozessen nur über eine Repräsentation der Wahrnehmunsprozesse, der gespeicherten Erinnerungen und der emotionalen Bewertungen. Auch unsere Absichten sind bloße Repräsentationen. Die Denkprozesse selbst sind eben nicht die Wahrnehmungen und Emotionen!
Unser Gehirn fragt, so die Neurobiologie, in einem Rhythmus von 2 bis 3 Sekunden ab, was es eigentlich Neues
in der Welt gibt. Dieses Zeitfenster dient als logistische Basis der Informationsverarbeitung und ist als operative Plattform der Zeitbereich, in dem wir etwas als gegenwärtig erleben. Als Belege dienen den Wissenschaftlern folgende Erkenntnisse:
- Dieses »Gegenwartsfenster« ist in allen Kulturen gleich lang, auch in sogenannten primitiven Kulturen.
- Intentionale Bewegungen (z.B. Händeschütteln) werden in dieses Zeitfenster eingepasst.
- Alle Sprachen der Welt sind rhythmisch gegliedert mit 3 Sekunden Laufzeit (Satzaussagen haben 10 – 14 Silben, danach folgt eine Planungspause von einer halben Sekunde, in der die nächste Satzaussage vorbereitet wird).
- Motive in der Musik benötigen eine Mindestdauer.
- Ästhetische Bewertungen benötigen mindestens 3 Sekunden Laufzeit (vgl. das Zapping).)
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