Peter Ewers, Wiesbaden: Coaching und  Supervision

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E r n ä h r u n g  n a c h D r . P e r r i c o n e
Neue Impulse für Ihre Ernährung

 

„Anti-Aging“, „die Diät der Hollywood-Stars“, „Sechs Kilo weniger in acht Tagen“ usw. - bei solchen Überschriften bin ich längst mißtrauisch, denn was mit Bildern aus der Welt der Schönen und Reichen illustriert wird, entpuppt sich nach einiger Zeit als Flop oder sogar als Mangelernährung.

Oft wird viel zu einseitig (Wer mag schon eine ganze Woche lang nur Ananas essen?) gekocht, zu wenig schmackhaft gegessen (Kohlsuppe zum Frühstück?) oder bei den Kalorien kräftig geschummelt (da sollen sogar Köche der Montignac-Methode an Herzverfettung gestorben sein?).

Aber diese Meldung im Frühradio hat mich wirklich beschäftigt, auch wenn es noch einige Wochen dauern würde, bis ich mit den Suchbegriffen „New York, Hautarzt und NBC“ fündig wurde:

„Das Experiment war so einfach wie überzeugend: Vier bekannte TV-Moderatorinnen zeigten sich morgens um acht in der NBC's Today Show im grellen Studiolicht ungeschminkt. Sie taten das genau zwei Mal: Einmal vor und einmal nach einem speziellen 3-Tage-Ernährungs-Programm. Das Ergebnis war spektakulär. Es verhalf dem Hautarzt Dr. Nicholas Perricone zu zahllosen Fans und brachte sein Buch "The Perricone Prescription" (Harper and Collins, 274 Seiten, 27,50 US-$) über Nacht in die Bestsellerliste der "New York Times". Der richtige Nährstoff-Mix macht's! Gezielte Ernährung kann Hautschäden verhindern und für einen unglaublichen Lift-Effekt sorgen. Für die Praxis heißt das, möglichst oft Lebensmittel aus der Positivliste essen. Für die Negativliste gibt Perricone folgende Formel aus: Einmal pro Woche schadet nicht...“

Auf den Mix kommt es an!
Das ist denkbar einfach und ziemlich gut, so finde ich, schließlich darf man ja einmal die Woche. Die nähere Betrachtung der Positivliste weckte in mir eine verzweifelte Kochlust: Tja Fenchel, also den hatte ich noch nie zubereitet und ich war mir auch nicht sicher, ob ich Fenchel überhaupt zweifelsfrei in der Gemüseabteilung (oder war es doch die Salatecke?) wiedererkennen würde. Eines war aber sofort klar:
Kochen? Kann man lernen!

Vielleicht auch für Sie ein Impuls das Leben knackiger und irgendwie frischer zu genießen. Besorgen Sie sich jetzt alles, um in Zukunft die Dinge aus der Positivliste im wahrsten Sinne „in die Pfanne hauen“ zu können.  Packen Sie's an! Einfach kochen!

Hier Perricones Positivliste

  • Sojasprossen
    wirken wie körpereigene Hormone, polstern die Haut
  • Spinat, Kohl
    enthalten B-Vitamine und festigen das Bindegewebe
    • Grüner Tee
      enthält Zellschutzstoffe, die freie Radikale abwehren und den Alterungsprozess der Zellen bremsen; allerdings gibt es Tests, die bei grünem Tee jede Wirkung abstreiten
    • Wasser
      dient als Füll- und Stützsubstanz. Es transportiert Nährstoffe in die Zellen und Schadstoffe heraus; ca. 1,8 Liter verteilt auf den Tag sind bestens
    • Seefisch
      liefert Omega-3 und -6-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie bremsen Entzündungsvorgänge in den Zellen
    • Knoblauch
      bringt den Stoffwechsel mit dem Wirkstoff Allizin auf Touren und verbessert die Hautdurchblutung
    • Geflügel
      unterstützt den Neuaufbau elastischer Fasern im Bindegewebe, da sollte es aber schon Bio-Geflügel sein, die anderen werden wahrscheinlich zu stark gespritzt
    • Olivenöl
      enthält zellschützende, ungesättigte Fettsäuren
    • Eier, Milch
      weisen hohe Mengen Niacin auf, welches unverzichtbar für
      die Reparatur von Hautschäden ist (Perricone ist Hautarzt)
    • Fenchel
      enthält besonders viel Kalium. Das Mineral ist wichtig für den Wasserhaushalt der Hautzellen
    • Avocados
      wehren mit ihrem hohen Vitamin-E-Gehalt freie Radikale ab und verstärken das Bindegewebe
    • Äpfel
      halten den Blutzuckerspiegel konstant und vermeiden Insulinausschüttungen – und vermeiden so intrazelluläre Entzündungsprozesse
       

    Besser verzichten auf

    • Margarine, Butter, Bratfetten
      die gesättigten Fettsäuren schädigen die Hautzellen
    • Kaffee
      schadet der Haut extrem. Er fördert die Insulinproduktion und damit Entzündungsprozesse in der Haut und erhöht die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol
    • Karotten
      haben einen hohen glykämischen Index (GI). Auch andere Lebensmittel mit hohem GI meiden, da der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr schnell ansteigt und somit der Alterungsprozess begünstigt wird
    • Orangen enthalten zwar einen hohen Anteil an Vitaminen, aber gleichzeitig sehr viel Insulin fördernden Fruchtzucker – was sich nachteilig auf den Energie-Stoffwechsel auswirkt. Äpfel, Zitronen und Limetten sind gesündere Vitamin-C-Lieferanten
    • Pizza
      reichlich darin vorhandenen Kohlenhydrate verzögern den Fettabbau
    • Weißer Reis
      regt die Bauchspeicheldrüse dazu an, Insulin zu produzieren – laut Perricone der Hauptverantwortliche für Hautalterung
    • Trockenobst
      ist sehr kalorienreich und enthält große Mengen Fruchtzucker, der Kollagenfasern angreift
    • Weißbrot
      verursacht einen rapiden Anstieg des Blutzuckerspiegels. Auch hier produziert die Bauchspeicheldrüse große Mengen Insulin


      Diese Ernährungsempfehlungen können keinen ärztlichen Rat ersetzen. Wenn Sie Fragen zu Ihrer Ernährung haben, wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt.
       

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    Wiesbaden 0 611 - 140 4866 oder Paderborn 0 5251-281620
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