Peter Ewers, Wiesbaden: Coaching und  Supervision

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L e b e r z y k l u s

Positive Gewohnheiten etablieren!

Für Sie ist Ihr persönliches Gewicht zum zum Dreh- und Angelpunkt Ihres Wohlbefindens geworden? Sie haben so manche Diät auf dem Buckel? Jeder erzählt Ihnen etwas anderes und nichts hat bisher geholfen? An dieser Stelle möchte und darf ich Ihnen keine neue Diät empfehlen. Und auch das folgende ist nicht die Lösung all Ihrer Gewichtsprobleme. Vielleicht aber ist es ein Anfang, positive Gewohnheiten sich zu ernähren in Ihren Alltag einzubauen. In meinen Coachings gebe ich gern eine Information weiter:

Die körpereigene Intelligenz nutzen

Als zentrales Organ des gesamten Stoffwechsels verwertet die Leber die Nahrungsbestandteile indem sie Glukose speichert. Dies geschieht vom Darmblut her. Die Leber speichert Glukose und gibt diese kontrolliert an den Körper weiter. Ein Überschuß an Glukose wird in Form von Glykogen gespeichert. Wird ein bestimmtes Glykogenniveau unterschritten, so kommt es zur Empfindung von Hunger.
Es liegt daher auf der Hand die Leber in ihren Funktionen zu stärken, damit der Körper selbst über seine ihm innewohnenden Selbstregulationskräfte aktiv werden kann.

Eine gesunde Leber arbeitet in den Stoffwechselprozessen des Körpers nicht zu allen Zeiten mit allen Stoffen gleichermaßen. Vielmehr gibt es von einander zu unterscheidende Zeiten, zu denen die Leber unterschiedliche Nahrungsinhalte in optimaler Weise “bearbeiten” kann.

Ganz einfach: Morgens ab 4:00 Uhr ca. geht es los. Die meisten werden noch schlafen. Die Leber aber macht sich bereits an die Arbeit und kann jetzt davon profitieren, wenn abends vor dem Schlafengehen noch ein Glas Leitungswasser getrunken wurde. Entgiftung ist angesagt.

Am Vormittag ist der Leberzyklus darauf ausgerichtet Obst zu “verarbeiten”. Das englische Frühstück mit Ei, Speck, Wurst und fettem Käse trifft die Leber zu einem Zeitpunkt, wo sie mit solchen Inhalten wenig anfangen kann. Auch die Mär von “Frühstücken wie ein König, Mittagessen wie ein Bürger und Abendessen wie ein Bettler trifft nur in dem Punkt zu, daß es abends ruhig  weniger sein darf.
Merke: Morgens nur Obst. Alles andere paßt nicht recht zum Leberzyklus.

Frisches Obst darf es schon sein. Sie werden staunen, was der Markt so hergibt. Werden Sie zum Experten für die frischesten Äpfel, Bananen, Trauben und Exoten. Wann bekommt welcher Händler frische Ware? Werden Sie Detektiv in Sachen Obstbeschaffung. Prüfen Sie kritisch die Angebote vom Discounter und Bioladen. Was schmeckt Ihnen am besten? Welche Apfelsorte paßt zu Ihnen im Sommer? Das leckere Brötchen mit Konfitüre ist leider nur eine ferne Erinnerung an frisches Obst. Wichtig: Erstmal gibt es keine Mengenbegrenzung (bei mehr als 5 Bananen sollten Sie jedoch langsam stoppen...). Noch ein Wort zum so beliebten Brunchen. Schalten Sie einfach um auf “Frische-Brunchen mit Obst”. Mit ihnen als Gast dürfte kein Obstteller mehr zur Dekoration verkommen, oder?

Mittags schaltet die Leber langsam aber sich um. Jetzt kann sie optimal Salat und Gemüse verarbeiten.
Merke: Mittags Salat und Gemüse

Gegen Abend kommen die Kohlenhydrate auf den Leberzyklus. Brot, Pasta und Co werden jetzt am besten schmecken. Vorsicht Falle: Wer sich spät abends noch einen großen Salatteller schmecken läßt, geht Gefahr, daß dieser Salat anverdaut und unverdaut im Magen liegenbleibt. Blähungen sind die Folge, denn ab 21:00 Uhr läuft die Leber nur noch auf Sparflamme.
Merke: Abends Kohlenhydrate

Mein Tip: Um spürbar sein Gewicht zu verringern, sollten Sie nach 18:00 Uhr nur noch Flüssiges zu sich nehmen. Es gibt erstaunlich schmackhafte Suppen, mit denen rasch ein Sättigungsgefühl erzeugt wird. Weniger ist mehr. Die kleinen “Portionen wie ein Bettler” kommen jetzt zum Zuge. Vielleicht gibt es noch etwas Knuspriges, mit dem sich der knurrende Magen beschäftigen kann.
Allerdings sind damit keine Stapelchips gemeint (von denen eine Klientin mir kürzlich begeistert berichtete und Abend für Abend 5 Rollen “einwarf”).

Wenn Ihr Ziel ist, ein “Uhu” zu werden, also ein Mensch der unter Hundert Kilo wiegt - so kommen Sie aus einer Kombination von Bewegung und Ernährung nicht herum. Als Anregung folgen einige Erkenntnisse der Chronobiologie nach Prof. Hademar Bankhofer, die ich mir vor einiger Zeit während einer WDR-Radiosendung notiert habe. Viel Freude beim schmökern, ausdrucken (PDF-Dokument) und ausprobieren.

Chronobiologie
nach Prof. Hademar Bankhofer

Leberzyklus

 

 Uhrzeit

 Körperstatus

 Ernährung

 Aktivität

 

 

6

 erhöhter Herzschlag,
-Streßhormone (Adrenalin
und Noradrenalin)
werden ausgeschüttet,
Magnesiummangel (2
Kautabletten mit 5 mg)

 

 

 

 

7

 Verdauungsorgane in
Hochform,

 alle Kohlenhydrate
werden sofort in Energie
umgewandelt, viel trinken
(Wasser)

 Herzinfarktgefahr

 

 

 

8

Immunsystem hat Tiefpunkt, der Körper braucht Wärme

Vitamine tanken

 

 

 

9

 wenig
schmerzempfindlich:
Injektionszeit

 

 Gymnastik bringt nichts

 

 

10

Topform für Körper und
Geist

 

 ideale Zeit für geistige
Leistungen, schlechtes

 Langzeitgedächtnis

 

 

11

 Höhepunkt des Tages

 

 

 

12

 Leistungsfähigkeit beginnt
nachzulassen

 Apfel zögert das hinaus

 

 

 

13

 Ruhebedürfnis (10 min
Nickerchen)

 Salat, Fisch, Obst,
gerdämpftes Gemüse

 hohe
Fehlerwahrscheinlichkeit
im Verkehr und bei der
Arbeit

 

 

14

 nach dem Essen etwas
Ruhe,

 

 

 

 

15

Zähne

sind schmerzunempfindlicher

 

gutes Langzeit-

 Gedächtnis

 

 

16

 Immunsystem enorm
aktiv, Homöopathiemittel
jetzt

 

 

 

 

17

 gute Zeit für Impfungen

 Geschmacksnerven
besonders aktiv

 Freizeitsport

 

 

18

 Sinneszellen aktiv,
Verletzungen werden
intensiver erlebt,
Organismus will wieder Ruhe;
schlechte Laune

 

 

 

 

19

 Blutdruck und Kreislauf
sinken

 

 Zeitung lesen, basteln
Musik hören

 

 

20

 Antibiotika jetzt
einnehmen

 

 

 

 

21

 Aufnahmebereitsschaft,
Konzentration und
Reaktion sinken

 keine großen Mahlzeiten
mehr, Magen und Leber
reduzieren Tätigkeit
alles andere bleibt un-
oder halbverdaut im
Darm liegen.

 

 

 

22

Körper ist übersäuert

die Kinder wachsen

 

 

 

23

Organismus braucht Ruhe

 

 

 

24

Körper schaltet ab, Endorphine und Enkephaline (körpereigene Schmerzmittel) nehmen ab

 

Unfallgefahr für Autofahrer

 

1-5 Uhr

Körperfunktionen auf Sparflamme, Gifte werden abgebaut, die Haut erneuert sich

Wasser trinken für Giftausscheidung

 

 

 

 

 

Abschließend noch ein Tip aus dem Bereich der Ernährungsberatung. Stützen Sie den Leberzyklus mit einer positiven Gewohnheit. Trinken Sie jeden Tag 10 Gläser Kraneberger (frisches, kühles Leitungswasser). Ohne zu trinken tut sich erfahrungsgemäß beim Gewicht nichts.

Viel Erfolg nun mit dem Leberzyklus! Schreiben Sie mir über Ihre Erfahrungen!

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für Ihr individuelles Coaching, Ihre Supervision oder (Paar-)Therapie unter
Wiesbaden 0 611 - 140 4866 oder Paderborn 0 5251-281620
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