Man kann nicht nicht
kommunizieren? Denkste, könnte man meinen, wenn in Familien nicht mehr miteinander gesprochen wird, und das oft über Jahre hinweg. Konflikte bleiben ungeklärt, sind oft nicht einmal bewußt oder werden verdrängt, geschweige denn, daß sich Familienmitglieder in der Lage sehen, diese zu benennen. “Man müßte einfach alle mal alle an einen
Tisch holen”, so kürzlich ein Klient zu mir. Diesem Impuls nachzugehen, kann auch für Sie und Ihre Familie wichtig werden, wenn Sie wieder miteinander sprechen wollen, gegenseitige Akzeptanz die Ignoranz schwinden läßt und (neue) Bindungen in die Familie sich vertiefen. Ihr Anliegen und Konflikte bilden dabei den Ausgangspunkt für eine
“Konferenz” aller Familienmitglieder in einer Atmosphäre der Sicherheit und des Vertrauens. Lernen Sie mich in einem Erstgespräch persönlich und meine Arbeit in der Moderation kennen! Manche Familien erfahren seit langer Zeit zum ersten Mal, wie tragfähig und bereichernd die Regeln eines gewaltfreien Umgangs miteinander sind, der einen Umgang durch Aufeinanderhören, Akzeptanz und Achtsamkeit prägt. Hier kommen alle gleichberechtigt zu Wort. Und sei es noch so mühsam: Gerade durch eine differenzierte Moderation der (Konflikt-)Themen erhalten die wechselseitigen Bezüge eines Konflikts häufig ihre (im Kern positive!) Dynamik zurück. Dabei helfen meine überraschenden Interventionen oft “über den Berg”. Dabei kann es auch einmal knackig werden und ich scheue mich nicht, Roß und Reiter im konstruktiv-positiven Sinne
beim Namen zu nennen. Wenn Sie sich also Klartext wünschen, um Ihrer selbst entwickelten Lösung ein gutes Stück näher zu kommen - dann wird ihnen meine frische und provokative Art sicher dabei helfen. Oft müssen dazu Aussagen der “Konferenzteilnehmer” übersetzt werden in eine Sprache, die dann ohne versteckte Aussagen auskommen muß.
“Du solltest Dich mal hören” wirkt vorwurfsvoll. Wie läßt sich aus einer Forderung ein Wunsch ableiten, der dann das Gegenüber öffnet? “Bitte, sieh mich an...” verbunden mit einem authentischen Gefühl, vermag die Mauern des Gegenübers oft leichter zu überwinden, darüberhinaus den Anderen vielleicht in seinem Kern zu treffen (“Das betrifft mich nicht” versus “Du berührst mich. Das rührt mich hier wirklich an!”), gerade wenn eine solche Aussage zunächst als Selbstaktualisierung (!) wertfrei
gesetzt wird. Die Verbindung zu eigenen Wünschen und Bedürfnissen erweist sich oft als vitaler Zugang zum Anderen (Partner, Kind, Elternteil etc.) durch alle Positionen und Interessen hindurch. Oft geht es nicht um Zugeständnisse, sondern vielmehr darum (endlich) gesehen zu werden. Eine “Familienkonferenz” ist somit ein hochdifferenzierter Lernprozeß, um eigene Konfliktbewältigungen leichter entwickeln zu können. Die Frage “Wer hat etwas davon, daß alles so bleibt, wie es ist?” wird oft zum Ausgangspunkt für eine Familienkonferenz, deren Dauer und Frequenz stark von den vorhandenen Konfliktpotentialen und auch den Bedürfnissen der Familie
bestimmt wird. Die Kosten für eine Familienkonferenz liegen bei 180,- EUR für das Erstgespräch. Es ist dabei nicht erforderlich, daß alle Familienmitglieder anwesend sind. Wichtig ist vielmehr, daß im Vorfeld bestimmte “Vertreter” der Familie das Thema in diesem Erstgspräch klären können. Für die möglichen, nachfolgenden Sitzungen der Familienkonferenz berechne ich, in Abhängigkeit von der Anzahl der Teilnehmer, zwischen 130,- und 180,- EUR je Stunde. Oft werden die intensiven Gespräche außerhalb der
“Konferenz” als Einzelsitzung fortgesetzt, für die mein Honorar für eine Zeitstunde 90,- bis 130,- EUR beträgt (nach Ihrer Selbsteinschätzung). Honorarangaben für eine Intensivphase am Wochenende erhalten Sie gern auf Anfrage. “Einladungen zur Familienkonferenz” erfolgen nach Absprache direkt durch mich, so daß im Vorfeld häufig ein
intensiver Prozeß der Auseinandersetzung naheliegt mit der eigenen Person, seiner Herkunft aus dieser Familie oder auch seine Zugehörigkeit zur jetzigen Familie. Falls Familienmitglieder nicht mehr an einem Ort wohnen, so müssen manchmal moderne Medien weiterhelfen. Dem direkten Kontakt in einem offenen Gespräch aller vor Ort ist dabei nichts vorzuziehen. Dann allgemein akzeptierte Regeln einer Auseinandersetzung - fair - gleich - gerecht wurden in der Familie in den meisten Fällen schrittweise außer Kraft gesetzt. Meine kritische Präsenz zeigt allen beteiligten Parteien der Familienkonferenz die Grenzen des diskursiven Handelns auf: humorvoll, klar und dabei direkt. |