Effektivität, Professionalität und auch die Zufriedenheit mit der Arbeit werden eindeutig durch Supervision gesteigert. In einer Gruppe von Mitarbeitern oder einem Team wird “mit Hilfe eines externen Profis” über die Inhalte der Arbeit oder über die Zusammenarbeit selbst gesprochen. Dabei ist meine Funktion als Supervisor ganz klar beschränkt auf die Begleitung und Beratung eines Prozesses, der für jedes Team sehr spannend werden kann. - Wie arbeiten wir eigentlich?
- Wie können wir dafür Sorge tragen, mehr kooperativ statt konfrontativ zu arbeiten?
- Wie sehen unsere Schnittstellen aus?
- Was funktioniert? Wo versanden Informationen?
Mein Ziel dabei ist, dass Ihre Arbeit durch Supervision einfacher, leichter und verständlicher wird. Auf diese Weise profitiert ganz direkt jedes Mitglied im Team davon. Als Startpunkt für die
Supervision läßt sich fragen: - Welche Unterstützung brauche ich, um meine Arbeit gut machen zu können?
- Welche Unterstützung benötige ich vom Team dafür?
- An welcher Stelle ist das Team auf mich angewiesen und wie setze ich meine Unterstützung ein?
In vielen Teams braucht es eine externe Moderation, damit die schwächeren Mitglieder des
Teams sich Gehör verschaffen können und die “Platzhirsche” lernen, zuzuhören. Oft ist das der Anfang jeder Teamentwicklung. Manchmal fehlen Anregungen für eine weitere Zusammenarbeit. Dabei werfe ich meine ganze therapeutische Erfahrung in die Waagschale, auch um das Team mit professionellen Inhalten weiter zu motivieren. Sich aus einer gewissen Distanz heraus die “Früchte der eigenen Arbeit” anzuschauen, kann dann zu einem Genuß werden, wenn begriffen und gehandelt wird nach dem Motto: Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
Auch wenn manche Arbeitgeber Supervision als “bezahlte Zeit für Schnarchnasen” abtun wollen nach dem Motto “Supervision? Das fangen wir gar nicht erst an...” (so ein Verwaltungsleiter einer Klinik 2008 zu mir am Telefon), spätestens wenn Arbeitsausfälle und Teameffizienz die Produktivität bzw. schlichte Verfügbarkeit von Mitarbeitern massiv
einschränken, spätestens jetzt beginnt ein Umdenken. Personaler wissen längst, dass eine zunehmende Qualifizierung der Mitarbeiter und damit stetig steigende Belastung nicht zum Nulltarif zu haben ist. Eine entsprechende Mitarbeiterführung muß auch die emotionalen und systemischen Bedingungen gut zu verankern wissen. Wer diese
Erkenntnis vorschnell mißachtet, den trifft später die Kostenfalle der Fluktuation (denken Sie nur an Einarbeitungszeiten!) und der Versandung wichtiger Informationsflüsse, die oftmals zur Steuerung des Unternehmens notwendig wären. Spannendes Thema für jedes Team ist die Verbindlichkeit der abgesprochenen Arbeitsabläufe und die
Transparenz von Information. Wer heute noch glaubt, Karriere im Unternehmen machen zu können, in dem er den Kollegen Informationen vorenthält irrt gewaltig. Supervision kann auch hier Verwerfungen im Informationsprozess glätten helfen, in dem zur Sprache kommt, was sonst verschwiegen bliebe oder im Lärm, der sonst so wichtigen Wörter des Alltags verborgen bleiben müßte. |